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Vitrifikation von Eizellen und Embryonen

Vitrifikation von Eizellen und Embryonen

  • Die Vitrifikation ist eine moderne Kryokonservierungstechnik, die auf der sekundenschnellen Abkühlung von Keimzellen auf eine Temperatur von -196 ° C basiert.

    Dabei wird ein Medium verwendet, das hohe Dosen an kryoprotektiven Substanzen enthält, die die Zellen vor Schäden schützen. Wissenschaftler haben festgestellt, dass 90-95 % der Eizellen die neue Kryomethode überleben können, während es bei herkömmlichen Methoden nur 50-60 % sind.

    Die Embryologen bei Altravita sind Pioniere im Bereich der Vitrifikation von Eizellen und Embryonen.

    Wir nutzen mittlerweile ausschließlich diese Methode zur Kryokonservierung von Eizellen und Embryos.

    Das Altravita IVF-Labor arbeitet kontinuierlich mit modernster Technologie, um erfolgreiche Ergebnisse unserer Behandlungsprogramme mit vitrifizierten Eizellen und Embryonen sicherzustellen.  

    Unsere Techniken zur Vitrifikation haben im Allgemeinen eine durchschnittliche Überlebensrate von 98 % beim Auftauen gezeigt.

IVF mit anonymem Spender

IVF mit anonymem Spender

  • Inbegriffene Leistungen

    • Screening, Stimulationsbehandlung, Entschädigung für die anonyme Eizellspenderin
    • Protokoll für die Aufbereitung der Gebärmutterschleimhaut der Patientin für den Embryotransfer
    • Follikelpunktion unter Vollnarkose bei der Eizellspenderin
    • Sprechstunde mit dem Reproduktionsendokrinologen für Patientin und Spenderin
    • Ultraschallkontrolle der Gebärmutterschleimhaut für Embryotransfer
    • Spermienaufbereitung zur Befruchtung unter Verwendung zweier Samenproben
    • ICSI/IMSI
    • Embryokultur bis zum 5. oder 6. Entwicklungstag
    • Kryokonservierung der Embryonen
    • Embryotransfer in die Patientin im Frischezyklus

    Ausgeschlossene Leistungen

    • Zusätzliche Medikamente
    • IMSI - falls angezeigt
    • Assisted Hatching
    • Embryonenbiopsie
    • Jegliche Form von PID/PGS
    • Embryotransfer im Kryozyklus
    • Lagerung gefrorener Keimzellen
    • Zusätzliche Sprechstunden mit Fachärzten
Präimplantationsdiagnostik (PID)

Präimplantationsdiagnostik (PID)

  • PID

    Die Präimplantationsdiagnostik (PID) bezieht sich auf die genetische Profilierung der durch IVF erzeugten Embryonen vor dem Transfer in die Gebärmutter der Patientin. Während der PID werden die Embryonen auf eine Reihe spezifischer Erbkrankheiten untersucht, um die Möglichkeit auszuschließen, dass ausgewählte Embryonen diese speziellen Anomalien aufweisen.

    Mit der PID können Patienten, bei denen in der Familie Fälle von chronischen Erkrankungen vorkommen, die Übertragung an ihre Kinder vermeiden. Ein Facharzt kann Patienten eine PID bei familiärer Belastung schwerer Erbkrankheiten oder früherer Fehlgeburten aufgrund von Gendefekten empfehlen.

    PGS

    Der Begriff genetisches Präimplantationsscreening (PGS) wird bei Verfahren genutzt die nicht nach einer speziellen Erkrankung suchen, jedoch PID-Methoden verwenden um gefährdete Embryos zu erkennen. Bei einem PGS werden Embryonen nach häufig vorkommenden Defekten untersucht. Chromosomenstörungen sind die Hauptursache bei Fehlgeburten und Einnistungsstörungen des Embryos. Sie können auch schwere Erkrankungen wie Down-Syndrom verursachen.

    PGS wird normalerweise in folgenden Fällen empfohlen:

    • Bei älteren Patienten (Frauen ab 35);
    • Bei Patienten mit einer Vorgeschichte von wiederholten Fehlgeburten;
    • Bei Patienten mit einer Vorgeschichte gescheiterter IVF-Zyklen nach erfolgtem Embryotransfer;
    • Bei Patienten mit familiärer Vorgeschichte von Chromosomenstörungen.
Embryotransfer im Kryozyklus

Embryotransfer im Kryozyklus

  • Ein Embryotransfer im Kryozyklus ist deutlich weniger aufwändig als ein klassischer IVF-Zyklus. Der Kryozyklus besteht aus drei Phasen: Aufbereitung der Gebärmutterschleimhaut, Embryotransfer und Aufrechterhaltung der Lutealphase.

    Der Embryotransfer im Kryozyklus gehört zu den Methoden der assistierten Reproduktion.

    Im Grunde genommen ist dieser ein IVF-Zyklus bei dem die Stimulierung wegfällt. Diese Methode wird empfohlen, wenn aus irgendwelchen Gründen frühere IVF-Protokolle nicht erfolgreich waren. Eingefrorene Embryos sorgen für eine moralische Stütze bei den künftigen Eltern: sollte der erste Versuch scheitern, gibt es immer noch eine zweite Chance. Außerdem ist die Methode einfacher und kostengünstiger.

    Bei erneutem Kinderwunsch entscheiden sich viele Paare nach einer erfolgreichen IVF für einen Embryotransfer im Kryozyklus.

    Das Endergebniss dieser Technik hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie einschließlich:

    • Der Qualität des eingefrorenen Embryos
    • Der Dicke der Gebärmutterschleimhaut und ob dieses für den Embryotransfer empfänglich ist
    • Dem Protokoll der Hormonbehandlung.

    Einige Wissenschaftler behaupten, dass die hohe Dosis an Hormonen, die Frauen während der Stimulation gespritzt werden, die Eigenschaften ihrer Gebärmutterschleimhaut verändern und sich negativ auf ihre Fähigkeit auswirken kann, den Embryo zu empfangen und zu ernähren. 

    Entscheiden sich Patientinnen für einen Embryotransfer im Kryozyklus, ist eine Hormongabe in solch hohen Dosen nicht notwendig, weshalb der Zyklus dem natürlichen Vorgang ähnelt. Infolgedessen kommt es eher zu einer reibungslosen Schwangerschaft aus physiologischer Sicht.

    Muss sich der Vater bei diesem Protokoll einer ärztlichen Untersuchung unterziehen? Ja, muss er. Auch wenn er nicht direkt im Transferprozess beteiligt ist und sich während des ersten Zyklus allen notwendigen Tests unterzogen hat,  gibt es bei einem Embryotransfer im Kryozyklus durchaus einige obligatorische Tests für ihn. Bei der Mutter wird dagegen von allen notwendigen Hormontests nur eine Analyse des Progesteronwertes durchgeführt, da dieses Hormon für eine gesunde Schwangerschaft verantwortlich ist.

    Wenn auch selten, ist es bei einem Stimulationsprotokoll manchmal notwendig, die Gebärmutterschleimhaut für den Transfer vorzubereiten. Dies ist dann der Fall, wenn kein spontaner Eisprung möglich ist und die Standardverfahren bei der Vorbereitung keinen Erfolg gebracht haben.

    Unabhängig des Bildungsgrades halten viele Personen den Embryotransfer im Kryozyklus für ein gefährliches Verfahren bei dem es zu potentiellen Schäden im zukünftigen Baby kommen könnte. Manchmal fällt es den zukünftigen Eltern schwer, den Prozess nachzuvollziehen. Die betroffenen Paare würden daher ihre übrigen Embryos lieber verwerfen - was komplett unnötig und unbegründet ist - nur weil sie davor zurückschrecken, diese einzufrieren.

    Es ist jedoch unabdingbar, die Unterschiede zwischen dem Standardverfahren der Kryokonservierung und der Vitrifikation zu kennen. Im Standardverfahren gefriert aufgrund niedriger Temperaturen das Wasser zu Eis und zerstört die Zellmembranen. Die Vitrifikation in Flüssigstickstoff wird bei sehr niedrigen Temperaturen  unter -196°C durchgeführen. Unter diesen Bedingungen hat das Eis schlicht keine Zeit sich zu bilden. Nach dem Auftauen nisten sich mehr als die Hälfte der Embryonen erfolgreich in die Gebärmutterschleimhaut ein und setzen dort ihre Entwicklung fort. Von 100 gefrorenen Embryos sind nur 5 oder 6 davon nicht entwicklungsfähig. Studien haben gezeigt, dass in solchen Fällen der Tod nicht auf die Vitrifikation zurückzuführen ist, sondern genetische Ursachen hat. Umfangreiche Studien haben ebenso demonstriert, dass aus Kryozyklen entstandene Kinder sich nicht von anderen Kindern in Bezug auf den allgemeinen Gesundheitszustand und Entwicklung unterscheiden und die Schwangerschaft normalerweise unproblematischer verläuft. Dies könnte auf eine geringere emotionale Belastung der Eltern zurückzuführen sein.

    Gefrorene Embryonen können für einen langen Zeitraum aufbewahrt werden. Ein weiterer Beweis liegt in der Geburt eines Mädchens namens Emma im Jahre 2017. Ihr Embryo war 25 Jahre lang eingefroren, also seit 1992. Die einzige Bedingung dafür liegt in der strikten Einhaltung der Kryokonservierungs- und Auftauprotokolle.

    In Altravita we use various ART techniques. Thanks to high-level equipment and the skills of our doctors, we keep our statistic results up to the highest standards. You can get more information about cryopreservation from our gynecologists. Call the clinic using the phone number on our website and make an appointment.

    Rufen Sie unsere Klinik unter der Nummer auf unserer Website an und vereinbaren Sie einen Termin.

Schwangerschaftsvorsorge

Schwangerschaftsvorsorge

    • Schwangerschaftsmonitoring bei Einlingen 1. Trimenon
    • Schwangerschaftsmonitoring bei Einlingen 2. Trimenon
    • Schwangerschaftsmonitoring bei Einlingen 3. Trimenon
    • Schwangerschaftsmonitoring nach IVF bei Einlingen 1. Trimenon
    • Schwangerschaftsmonitoring nach IVF bei Einlingen 2. Trimenon
    • Schwangerschaftsmonitoring nach IVF bei Einlingen 3. Trimenon
    • Schwangerschaftsmonitoring bei Mehrlingen, inkl. Schwangerschaft nach einer IVF im 1. Trimenon
    • Schwangerschaftsmonitoring bei Mehrlingen, inkl. Schwangerschaft nach einer IVF im 2. Trimenon
    • Schwangerschaftsmonitoring bei Mehrlingen, inkl. Schwangerschaft nach einer IVF im 3. Trimenon
    • Fruchtwasseruntersuchung "Frautest Amnio Al-Sense"
    • Erstgespräch mit einem Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe bis zur 12. Woche
    • Erstgespräch mit einem Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe zur Schwangerschaftsüberwachung ab der 13. Woche nach IVF. Erstgespräch mit einem Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe zur Schwangerschaftsüberwachung
    • Nicht-invasiver Basis-Pränataltest "Panorama" (Natera)
    • Fruchtwasseruntersuchung "Amnisure" (USA)
    • Erweiteter nicht-invasiver Pränataltest "Panorama" (Natera)
Sonstige Leistungen

Sonstige Leistungen

IVF

IVF

  • Für wen eignet sich eine IVF?

    • Für Frauen, bei denen eine ideopathische Sterilität diagnostiziert wurde
    • Für Frauen mit undurchgängigken Eileitern
    • Wenn andere Methoden wie Hormonbehandlung oder Insemination (IUI) nicht erfolgreich gewesen sind
    • Wenn eine begrenzte Anzahl von Oozyten vorhanden ist
    • Wenn der männliche Partner an ernsten Fruchtbarkeitsstörungen leidet
    • Für Paare, die gespendete oder eigene gefrorene Eizellen in ihrer Behandlung verwenden
    • Für Paare, die ein genetisches Präimplantationsscreening verwenden, um keine Erbkrankheiten an das Kind weiterzugeben.

    Behandlungsschritte bei IVF

    • Sprechstunde mit dem Reproduktionsendokrinologen: Ausarbeitung eines individuellen Stimulationsprotokolls.
    • Auslösen des Eisprungs nach ausgearbeitetem Protokoll um eine hohe Anzahl an Eizellen zu garantieren.
    • Überwachung der Hormonbehandlung mittels Ultraschall. Die Anzahl reifer Eizellen und die Qualität der Gebärmutterschleimhaut wird kontrolliert.
    • Die Eizellenentnahme wird vom Gynäkologen unter Vollnarkose durchgeführt. Die gesamte Prozedur dauert zwischen 10 und 20 Minuten.
    • Spermienentnahme, Analyse und Aufbereitung. Der Samen wird zur Befruchtung aufbereitet, indem inaktive Zellen und Samenflüssigkeit bei einer sogenannten Samenwäsche entfernt werden.
    • Befruchtung mit den Methoden ICSI oder IMSI
    • Embryokultur. Die erzeugten Embryonen werden in einem besonderen Inkubator 5-6 Tage in Kultur belassen. Die Entwicklung wird durch erfahrene Embryologen engmaschig überwacht. Falls nötig, kann eine PGS oder PID durchgeführt werden, um von Erbkrankheiten betroffene Embryos auszusortieren.
    • Der Embryotransfer ist ein schmerzloses Verfahren indem der hochwertigste Embryo in die Gebärmutter der Frau übertragen wird. Übriggebliebene Embryonen werden mittels Vitrifikation eingefroren.

    Der Embryotransfer im Kryotransfer gehört zu den Assistierten Reproduktionstechniken. Viele Paare entscheiden sich nach einem erfolgreichen IVF-Versuch für einen Embryotransfer im Kryozyklus um ein zweites Baby zu bekommen.

Assistierte Reproduktion

Assistierte Reproduktion

  • Diese komplexen Verfahren können eine Option für Menschen sein, die bereits verschiedene Unfruchtbarkeitsbehandlungen durchlaufen, aber immer noch keine Schwangerschaft erreicht haben. Wer sich für ART interessiert, sollte die Optionen mit seinem Hausarzt besprechen und eventuell einen Fruchtbarkeitsspezialisten aufsuchen.

    Assistierte Reproduktion ist der Name für Behandlungen, die Ihnen helfen können, ohne Geschlechtsverkehr schwanger zu werden. Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, und welche für Sie in Frage kommt, hängt von Ihren individuellen Umständen ab.

    Zu den Optionen gehören:

    • Insemination (IUI)
    • Künstliche Befruchtung (IVF)
    • IVF mit intrazytoplasmatischer Spermieninjektion (ICSI)
    • Die Verwendung von Spendersamen (Donogene Insemination) oder Eizellen (Eizellenspende).

    Andere Methoden der Assistierten Reproduktionstechnologien wie Gamete Intrafallopian Transfer (GIFT) oder Zygote Intrafallopian Iransfer (ZIFT) sind nicht zu empfehlen.

    Bestimmte Methoden der Assistierten Reproduktion (IUI, IVF, ICSI, Donogene Insemination und Eizellenspende) werden gesetzlich durch das Embryonenschutzgesetz geregelt.

IVF: kurzes Stimulationsprotokoll

IVF: kurzes Stimulationsprotokoll

  • Inbegriffene Leistungen

    • Stimulierung der Ovarien
    • Medikamente zur Stimulierung des Eisprungs:  Clostilbegyt 50 mg - 1 Schachtel, Gonadotropine (Puregon, Gonal, Menopour) 600 IU, Diphereline 0,1 - 2 Ampullen, Cetrotide - 1 Ampulle.
    • Follikelmessung
    • Hormonüberwachung bei Stimulierung
    • Sprechstunden mit einem Reproduktionsendokrinologen
    • Transvaginale Follikelpunktion
    • Vollnarkose
    • 2 bis 3-stündiger Aufenthalt im Tageskrankenhaus unter ärztlicher Aufsicht
    • Identifizierung und Bewertung der Eizellreife
    • Spermienaufbereitung zur Befruchtung unter Verwendung zweier Samenproben

    • Embryokultur bis zum 5. oder 6. Entwicklungsstadium
    • Kryokonservierung von Embryonen

    Ausgeschlossene Leistungen

    • Zusätzliche Medikamente
    • Notfallversorgung bei Komplikationen
    • Assisted Hatching
    • Embryonenbiopsie
    • Jegliche Art von PID/PGS
    • Befruchtung durch ICSI/IMSI
    • Zusätzliche Sprechstunden mit Ärzten
    • Embryotransfer
    • Lagerung gefrorener Embryonen
    • Verwendung und Auftauen von Spenderkeimzellen
ICSI/IMSI

ICSI/IMSI

  • Die Intrazytoplasmatisch-morphologische Spermieninjektion (IMSI) ähnelt einer ICSI - jedoch mit einer Ausnahme: Ein Arzt untersucht vor der Mikroinjektion mit einer mehrfachen Mikroskopvergrößerung - etwa 6.000-fach - sorgfältig die Spermien und wählt die ""gesündesten"", also ohne krankhafte Veränderungen aus. Erst danach wählt der Arzt ein Spermium für seine Einführung in die Eizelle aus.

Die Klinik Altravita ist führend auf dem Gebiet der Reproduktionsmedizin, der Behandlung der weiblichen und männlichen Unfruchtbarkeit, sowie der zytogenetischen und molekular-genetischen Untersuchungen.

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