22 978 pregnancies achieved over 21 years

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Embryokultur

Embryokultur

  • Altravita verwendet Inkubatoren der jüngsten Generation: die Zellen werden bei niedrigem Sauerstoffgehalt (5%) in Kultur belassen, zusätzlich zu Kohlendioxid wird Stickstoffgas bereitgestellt, um die Bedingungen im Körper besser nachzuahmen. Unsere erfahrenen Embryologen überwachen die Entwicklung jedes Embryos genau.

    Bei Altravita übertragen wir Embryonen am 5. Tag der Kultur. Die Möglichkeit, Embryonen fünf Tage lang bis zum Blastozystenstadium anstatt der traditionellen drei Tage im Labor heranreifen zu lassen, ermöglicht es unserem Embryologie-Team mit größerer Sicherheit zu bestimmen, welche Embryonen in Bezug auf ihr Einnistungspotential wirklich die besten sind.

    Embryokultur in einer optimalen Umgebung

    Im Frühjahr 2016 entwickelten und realisierten Spezialisten eine Methode, bei der die Embryokultur unter Bedingungen stattfindet, die den physiologischen Bedingungen immer ähnlicher werden.

    In einer künstlichen Umgebung, die in den Reproduktionstechnologien für die Entwicklung von Embryonen vor der Übertragung in die Gebärmutter verwendet wird, ähneln sich die Bedingungen deren der in der Natur vorkommenden so stark wie möglich, da dieser Faktor für die künftige Embryoentwicklung entscheidend ist. Das System moderner Inkubatoren und Kryobanken hält konstante Luftfeuchtigkeit, Temperatur und andere Parameter aufrecht, die für eine gesunde Entwicklung der Embryonen und eine hochwertige Lagerung während des Einfrierens notwendig sind.

    Dynamische Umgebung

    Wissenschaftler arbeiten ständig an der Verbesserung der Kulturbedingungen; allerdings gibt es bisher kein hundertprozentiges Verständnis für das Verhalten von Embryonen in vivo, also in den Fortpflanzungsorganen der Mutter. Es ist bekannt, dass ein Embryo während der natürlichen Entwicklung Vibrationen ausgesetzt ist, die sich positiv auf die tägliche embryonale Aktivität auswirken.

    Diese Technik basiert auf der Übertragung von musikalischen oder anderen Schwingungen (z.B. von Körpergeräuschen der Mutter) in eine Petrischale mit Embryonen.

    Call your Embryo

    Diese Methode hat ein zusätzliches Feature - Sie können mit Ihrem Mobilgerät Ihren eigenen Fötus anrufen. Dem Inkubator wird eine spezifische Kontaktnummer zugewiesen. Wird diese gewählt, können Eltern ihren Embryo anrufen und ihre Geräuschvibrationen an den Embryo übermitteln.

    Dies wirkt sich nicht nur günstig auf die Entwicklung des Embryos aus, sondern dient als unverzichtbares psychologisches Hilfsmittel für Patienten, die sich oft in einem depressiven psycho-emotionalen Zustand aufgrund mangelhafter Direktverbindung mit ihrem Nachwuchs befinden. Immerhin ist ein ausgewogener psychischer Zustand der Eltern ein wichtiger Baustein einer erfolgreichen Behandlung.

    Im Allgemeinen handelt es sich bei einer Petrischale um ein statisches, lautloses und ruhiges Objekt, das keinem Soundeffekten ausgesetzt ist. Dabei handelt es sich nicht um ein charakteristisches Merkmal einer natürlichem Umgebung, in der sich Embryos normalerweise entwickeln. Die natürliche Embryogenese wird von verschiedenen (mechanischen, akustischen) Vibrationen aufgrund der Aktivität seitens der Mutter begleitet.

    Wissenschaftler haben 1.000 Spendereizellen untersucht und diese in zwei Kontrollgruppen eingeteilt. Eine Gruppe wurde in gewöhnlichen Inkubatorbedingungen entwickelt, die zweite wurde Geräuschvibrationen von bestimmter Frequenz und Lautstärke (bis zu 80 Dezibel) ausgesetzt. Um einen Genfaktor auszuschließen, wurde in beiden Gruppen das Biomaterial derselben Eltern verwendet.

    Das Ergebnis dieses Experiments hat gezeigt, dass aufgrund der Geräuschvibrationen die Anzahl der Embryos im Blastozystenstadium bis zu 20% angestiegen ist und dass sich die Erfolgsrate der Befruchtung um 6% erhöht hat. Diese Ergebnisse sind ausgezeichnete Hinweise, da jeder zusätzliche Prozentsatz für eine erfolgreiche Befruchtung zählt.

    Spezialisten in der Embryologie haben noch weitere zahlreiche Experimente durchgeführt, um die künstlichen Bedingungen der Embryokultur denen der natürlich vorkommenden nachzuahmen. Daher gab es Versuche Embryos in einer schrägen Oberfläche in Kultur zu belassen, welche die Bewegung des Embryos wie in den Eileitern nachahmt. Jedoch brachten diese Methoden nicht den gewünschten Erfolg, was man jedoch nicht zu den Soundeffekten sagen kann.

IVF

IVF

  • Für wen eignet sich eine IVF?

    • Für Frauen, bei denen eine ideopathische Sterilität diagnostiziert wurde
    • Für Frauen mit undurchgängigken Eileitern
    • Wenn andere Methoden wie Hormonbehandlung oder Insemination (IUI) nicht erfolgreich gewesen sind
    • Wenn eine begrenzte Anzahl von Oozyten vorhanden ist
    • Wenn der männliche Partner an ernsten Fruchtbarkeitsstörungen leidet
    • Für Paare, die gespendete oder eigene gefrorene Eizellen in ihrer Behandlung verwenden
    • Für Paare, die ein genetisches Präimplantationsscreening verwenden, um keine Erbkrankheiten an das Kind weiterzugeben.

    Behandlungsschritte bei IVF

    • Sprechstunde mit dem Reproduktionsendokrinologen: Ausarbeitung eines individuellen Stimulationsprotokolls.
    • Auslösen des Eisprungs nach ausgearbeitetem Protokoll um eine hohe Anzahl an Eizellen zu garantieren.
    • Überwachung der Hormonbehandlung mittels Ultraschall. Die Anzahl reifer Eizellen und die Qualität der Gebärmutterschleimhaut wird kontrolliert.
    • Die Eizellenentnahme wird vom Gynäkologen unter Vollnarkose durchgeführt. Die gesamte Prozedur dauert zwischen 10 und 20 Minuten.
    • Spermienentnahme, Analyse und Aufbereitung. Der Samen wird zur Befruchtung aufbereitet, indem inaktive Zellen und Samenflüssigkeit bei einer sogenannten Samenwäsche entfernt werden.
    • Befruchtung mit den Methoden ICSI oder IMSI
    • Embryokultur. Die erzeugten Embryonen werden in einem besonderen Inkubator 5-6 Tage in Kultur belassen. Die Entwicklung wird durch erfahrene Embryologen engmaschig überwacht. Falls nötig, kann eine PGS oder PID durchgeführt werden, um von Erbkrankheiten betroffene Embryos auszusortieren.
    • Der Embryotransfer ist ein schmerzloses Verfahren indem der hochwertigste Embryo in die Gebärmutter der Frau übertragen wird. Übriggebliebene Embryonen werden mittels Vitrifikation eingefroren.

    Der Embryotransfer im Kryotransfer gehört zu den Assistierten Reproduktionstechniken. Viele Paare entscheiden sich nach einem erfolgreichen IVF-Versuch für einen Embryotransfer im Kryozyklus um ein zweites Baby zu bekommen.

Präimplantationsdiagnostik (PID)

Präimplantationsdiagnostik (PID)

  • PID

    Die Präimplantationsdiagnostik (PID) bezieht sich auf die genetische Profilierung der durch IVF erzeugten Embryonen vor dem Transfer in die Gebärmutter der Patientin. Während der PID werden die Embryonen auf eine Reihe spezifischer Erbkrankheiten untersucht, um die Möglichkeit auszuschließen, dass ausgewählte Embryonen diese speziellen Anomalien aufweisen.

    Mit der PID können Patienten, bei denen in der Familie Fälle von chronischen Erkrankungen vorkommen, die Übertragung an ihre Kinder vermeiden. Ein Facharzt kann Patienten eine PID bei familiärer Belastung schwerer Erbkrankheiten oder früherer Fehlgeburten aufgrund von Gendefekten empfehlen.

    PGS

    Der Begriff genetisches Präimplantationsscreening (PGS) wird bei Verfahren genutzt die nicht nach einer speziellen Erkrankung suchen, jedoch PID-Methoden verwenden um gefährdete Embryos zu erkennen. Bei einem PGS werden Embryonen nach häufig vorkommenden Defekten untersucht. Chromosomenstörungen sind die Hauptursache bei Fehlgeburten und Einnistungsstörungen des Embryos. Sie können auch schwere Erkrankungen wie Down-Syndrom verursachen.

    PGS wird normalerweise in folgenden Fällen empfohlen:

    • Bei älteren Patienten (Frauen ab 35);
    • Bei Patienten mit einer Vorgeschichte von wiederholten Fehlgeburten;
    • Bei Patienten mit einer Vorgeschichte gescheiterter IVF-Zyklen nach erfolgtem Embryotransfer;
    • Bei Patienten mit familiärer Vorgeschichte von Chromosomenstörungen.
Beurteilung der Teilungsspindel der Eizelle

Beurteilung der Teilungsspindel der Eizelle

  • Dank der Entwicklung optischer und computergestützter Technologien ist es möglich geworden, die Teilungsspindel in Echtzeit in einem lebenden Ei zu beobachten.

    Mit einem Gerät namens Poloscope ist es möglich, die optische Verzerrung von Lichtwellen zu nutzen, die durch ein unter ein Mikroskop gelegtes Ei laufen, und diese Daten an einen PC zu senden, der die erhaltenen Informationen analysiert und die Position der Spindel bestimmt.

    Anhand der Informationen über eine fehlende oder vorhandene Teilungsspindel in der Eizelle, ihrer Lokalisierung und Anschaulichkeit ist es möglich, Vorhersagen über die Qualität der Eizelle zu treffen. Die Visualisierung der Spindel minimiert die Wahrscheinlichkeit einer Beschädigung bei ICSI / IMSI und erhöht dadurch die Erfolgsrate bei der Befruchtung und die Qualität der Embryonen.

    Außerdem können die durch dieses Verfahren gewonnenen Informationen eine Reihe von Fragen zu den Ursachen der schlechten Befruchtung und der geringen Embryoqualität in früheren Zyklen beantworten.

Embryotransfer im Kryozyklus

Embryotransfer im Kryozyklus

  • Ein Embryotransfer im Kryozyklus ist deutlich weniger aufwändig als ein klassischer IVF-Zyklus. Der Kryozyklus besteht aus drei Phasen: Aufbereitung der Gebärmutterschleimhaut, Embryotransfer und Aufrechterhaltung der Lutealphase.

    Der Embryotransfer im Kryozyklus gehört zu den Methoden der assistierten Reproduktion.

    Im Grunde genommen ist dieser ein IVF-Zyklus bei dem die Stimulierung wegfällt. Diese Methode wird empfohlen, wenn aus irgendwelchen Gründen frühere IVF-Protokolle nicht erfolgreich waren. Eingefrorene Embryos sorgen für eine moralische Stütze bei den künftigen Eltern: sollte der erste Versuch scheitern, gibt es immer noch eine zweite Chance. Außerdem ist die Methode einfacher und kostengünstiger.

    Bei erneutem Kinderwunsch entscheiden sich viele Paare nach einer erfolgreichen IVF für einen Embryotransfer im Kryozyklus.

    Das Endergebniss dieser Technik hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie einschließlich:

    • Der Qualität des eingefrorenen Embryos
    • Der Dicke der Gebärmutterschleimhaut und ob dieses für den Embryotransfer empfänglich ist
    • Dem Protokoll der Hormonbehandlung.

    Einige Wissenschaftler behaupten, dass die hohe Dosis an Hormonen, die Frauen während der Stimulation gespritzt werden, die Eigenschaften ihrer Gebärmutterschleimhaut verändern und sich negativ auf ihre Fähigkeit auswirken kann, den Embryo zu empfangen und zu ernähren. 

    Entscheiden sich Patientinnen für einen Embryotransfer im Kryozyklus, ist eine Hormongabe in solch hohen Dosen nicht notwendig, weshalb der Zyklus dem natürlichen Vorgang ähnelt. Infolgedessen kommt es eher zu einer reibungslosen Schwangerschaft aus physiologischer Sicht.

    Muss sich der Vater bei diesem Protokoll einer ärztlichen Untersuchung unterziehen? Ja, muss er. Auch wenn er nicht direkt im Transferprozess beteiligt ist und sich während des ersten Zyklus allen notwendigen Tests unterzogen hat,  gibt es bei einem Embryotransfer im Kryozyklus durchaus einige obligatorische Tests für ihn. Bei der Mutter wird dagegen von allen notwendigen Hormontests nur eine Analyse des Progesteronwertes durchgeführt, da dieses Hormon für eine gesunde Schwangerschaft verantwortlich ist.

    Wenn auch selten, ist es bei einem Stimulationsprotokoll manchmal notwendig, die Gebärmutterschleimhaut für den Transfer vorzubereiten. Dies ist dann der Fall, wenn kein spontaner Eisprung möglich ist und die Standardverfahren bei der Vorbereitung keinen Erfolg gebracht haben.

    Unabhängig des Bildungsgrades halten viele Personen den Embryotransfer im Kryozyklus für ein gefährliches Verfahren bei dem es zu potentiellen Schäden im zukünftigen Baby kommen könnte. Manchmal fällt es den zukünftigen Eltern schwer, den Prozess nachzuvollziehen. Die betroffenen Paare würden daher ihre übrigen Embryos lieber verwerfen - was komplett unnötig und unbegründet ist - nur weil sie davor zurückschrecken, diese einzufrieren.

    Es ist jedoch unabdingbar, die Unterschiede zwischen dem Standardverfahren der Kryokonservierung und der Vitrifikation zu kennen. Im Standardverfahren gefriert aufgrund niedriger Temperaturen das Wasser zu Eis und zerstört die Zellmembranen. Die Vitrifikation in Flüssigstickstoff wird bei sehr niedrigen Temperaturen  unter -196°C durchgeführen. Unter diesen Bedingungen hat das Eis schlicht keine Zeit sich zu bilden. Nach dem Auftauen nisten sich mehr als die Hälfte der Embryonen erfolgreich in die Gebärmutterschleimhaut ein und setzen dort ihre Entwicklung fort. Von 100 gefrorenen Embryos sind nur 5 oder 6 davon nicht entwicklungsfähig. Studien haben gezeigt, dass in solchen Fällen der Tod nicht auf die Vitrifikation zurückzuführen ist, sondern genetische Ursachen hat. Umfangreiche Studien haben ebenso demonstriert, dass aus Kryozyklen entstandene Kinder sich nicht von anderen Kindern in Bezug auf den allgemeinen Gesundheitszustand und Entwicklung unterscheiden und die Schwangerschaft normalerweise unproblematischer verläuft. Dies könnte auf eine geringere emotionale Belastung der Eltern zurückzuführen sein.

    Gefrorene Embryonen können für einen langen Zeitraum aufbewahrt werden. Ein weiterer Beweis liegt in der Geburt eines Mädchens namens Emma im Jahre 2017. Ihr Embryo war 25 Jahre lang eingefroren, also seit 1992. Die einzige Bedingung dafür liegt in der strikten Einhaltung der Kryokonservierungs- und Auftauprotokolle.

    In Altravita we use various ART techniques. Thanks to high-level equipment and the skills of our doctors, we keep our statistic results up to the highest standards. You can get more information about cryopreservation from our gynecologists. Call the clinic using the phone number on our website and make an appointment.

    Rufen Sie unsere Klinik unter der Nummer auf unserer Website an und vereinbaren Sie einen Termin.

Spermienkryokonservierung

Spermienkryokonservierung

Spende

Spende

  • Wir arbeiten ausschließlich mit Kliniken zusammen, die Inseminationen (IUI) oder künstliche Befruchtungen (IVF) anbieten. Dadurch können wir uns auf die Bedürfnisse der Kliniken konzentrieren und somit besser nachvollziehen, was sie benötigen um eine qualitativ hochwertige Arbeit abzuliefern. Außerdem fokusieren wir uns ebenso auf die Klinikmitarbeiter - vor allem auf Embryologen - und unterstützen sie daher bei dem Wunsch nach einem positiven Behandlungsergebnis. In einem Jahr konnten unsere Partner, IVF-Kliniken, über 2.000 IUI- oder IVF-Zyklen mit unserem Spendermaterial durchführen.

    Unter unablässliges Bestreben nach Qualität und kontinuierlicher Optimierung unserer Arbeit hilft unseren Partnern - den IVF-Kliniken - wenn es darum geht, außerordentliche Ergebnisse mit Spendermaterialien zu liefern.

    Zur Behandlung von Unfruchtbarkeit wird während der künstlichen Befruchtung gefrorenes Reproduktionsmaterial verwendet. Dieses Material wird in einem speziell ausgestatteten Raum - dem Kryolager- aufbewahrt.

    Folgendes wird in dieser Bank eingelagert:

    • eizellen (Oozyten);
    • ejakulat;
    • embryos.

    Wer kryokonservierte Keimzellen benötigt

    Nicht nur in Spenderzyklen werden gefrorene Keimzellen verwendet. Sowohl Frauen als auch Männer können ihre gesunden Keimzellen zur Fruchtbarkeitsbewahrung, bei späterem Kinderwunsch oder vor der Behandlung einer ernsthaften Erkrankung einlagern lassen. Unsere Patienten können sich darauf verlassen, dass ihre Eizellen oder Spermien ihre Fruchtbarkeit und hohe Qualität behalten werden.

    Die AltraVita Kryobank zählt zu den größten russischen Kryobänken und verfügt über eine Lizenz, die die Anforderungen der Gesetzgebung und der internationalen Standards einhält.

    Methoden der Kryokonservierung

    Es gibt zwei Methoden bei der Kryokonservierung:

    1. Slow freezing: Der Zelle wird die Flüssigkeit entnommen und durch Kryoprotektoren ersetzt.
    2. Vitrifikation: Blitzschnelles Einfrieren bei der keine Eiskristallen gebildet werden. Diese ist die sicherste Methode zur jahrelangen Aufbewahrung von Zellen (bis zu 10 Jahren und darüber hinaus) bei der zudem das Risiko eines Qualitätsverlust der Zellen nach dem Auftauen ausgeschlossen werden kann.

    Das Ziel dieser reproduktiven Krykonservierung ist es die Schwangerschaftsrate zu erhöhen, sollte eine Empfängnis auf natürlichem Wege nicht möglich sein.

    Wie die Kryobank aufgebaut ist

    • Donor Bank: stellt unfruchtbaren Paaren, Männern, und Frauen, sowie Frauen ohne Partner ärztliche Dienstleistungen zur Verfügung.
    • Personal Bank: bietet die Lagerung von Ejakulat und Oozyten bei Personen an, die ihre Familienplanung verschieben möchten. Das Biomaterial von Patienten mit erhöhtem Risko einer Fehlgeburt oder verringerter Fruchtbarkeit wird ebenso aufbewahrt.
    • Unser perfekt ausgestattetes Labor verfügt über Erkennungssysteme zur Lagerung von Materialien. Dort werden Verfahren zur Kryokonservierung und Auftauen von Keimzellen und Embryos durchgeführt.

    Die AltraVita Kryobank bietet einen Transportservice für Proben von Keimzellen an andere Kinderwunschzentren an.

    Lagerungsbedingungen

    Die Kryobank ist ein abgetrennter Raum, der mit High-Tech-Ausstattungen ausgerüstet ist um die Raumbedingungen zu kontrollieren. Dieses Equipment sorgt dafür, dass jederzeit die optimalen Raumbedingungen aufrechterhalten werden. Sensoren kontrollieren Luftfeuchtigkeit, Temperatur und Luftdruck.

    Für die Lagerung von Proben aus einer Biopsie sind spezielle Röhrchen, Behälter, Reagenzgläser vorgesehen. Die getrennte Lagerung ermöglicht es, nur einen Behälter aufzutauen, um eine bestimmte Menge an Material zu verwenden. Alle Behälter sind beschriftet und werden in flüssigem Stickstoff gelagert, damit die Temperatur konstant aufrechterhalten wird.

    Unser Ärztepersonal ist nicht ununterbrochen im Kryoraum anwesend und betritt nur in spezieller Kleidung den Raum. Das Sensoren-Signalsystem erscheint auf einem Display im dauerhaften Aufenthaltsbereich des Ärztepersonals.

Nichtinvasive pränatale Tests (NIPT)

Nichtinvasive pränatale Tests (NIPT)

  • NIPT liefert während des ersten Trimenon viele Informationen über das Baby und stellt die fortschrittlichste Art zur Diagnose von Chromosomenstörungen und anderen Anomalien dar. Außerdem wird der Test in allen Industrieländern weltweit durchgeführt. Der Test analysiert winzige DNA-Fragmente die im Blut der schwangeren Frau zirkulieren.

    Die Untersuchung wird empfohlen bei:

    • Frauen über 35;
    • Möglichen Verdachts auf Gendefekten nach einer Ultraschalluntersuchung;
    • Einer Schwangerschaft nach Anwendung einer IVF oder anderen Fruchtbarkeitsbehandlung;
    • Bestehendem Risiko von Gendefekten die während einem biochemischen Screening entdeckt wurden;
    • Gendefekten die in der DNA von anderen Kindern gefunden wurden;
    • Vorgeschichten von Totgeburten;
    • Frühgeburten oder wiederholten Schwangerschaftsabbrüchen;
    • Ideopathischer Infertilität.

    Der wichtigste Vorteil von NIPT ist eine hohe Trefferquote und Sicherheit. Die Möglichkeit einer Fehldiagnose liegt bei nur 0.01%.

    Für diesen Test wird das venöse Blut der Mutter verwendet. Die Blutentnahme ist sowohl für das Baby als auch für die Mutter völlig ungefährlich. 

    Ein weiter Vorteil dieses Tests besteht darin, dass dieser während der frühen Phasen einer Schwangerschaft - in der 9. Woche - durchgeführt werden kann.

    Diagnostische Möglichkeiten der Untersuchung

    Diese Untersuchung kann folgende Erkrankungen und Anomalien erkennen:

    • Down-Syndrom;
    • Edwards-Syndrom;
    • Patau-Syndrom;
    • Turner syndrome;
    • Klinefelter syndrome;
    • Triple-X-Syndrom;
    • XYY-Syndrom.

    Bei der DNA-Analyse des Fötus kann gleichzeitig das Geschlecht bestimmt werden.

    Auch wenn es sich bei der NIPT um eine Diagnosetechnik mit hoher Genauigkeit handelt, bleibt es immer noch ein Screening-Test was bedeutet, dass im Falle von entdeckten Anomalien während der Untersuchung diese trotzdem von einem invasiven-Test bestätigt werden müssen, wie beispielsweise mit einer Karyotypisierung beim Fötus.

    Dieser Test wird in folgenden Fällen nicht durchgeführt;

    • Vor der 9. Schwangerschaftswoche;
    • Falls mehrere Föten zur Reduzierung aussortiert wurden;
    • Bei Fällen von Mehrlingsschwangerschaften mit drei oder mehr Föten;
    • Wenn das Baby von einer Leihmutter ausgetragen wird;
    • Wenn die Schwangerschaft durch eine IVF mit Eizellspende entstanden ist.

    Möchten Sie weitere Informationen zu dieser Diagnosemethode haben, nehmen Sie gern telefonisch oder online über den Fragebogen Kontakt zu uns auf.

IVF: kurzes Stimulationsprotokoll

IVF: kurzes Stimulationsprotokoll

  • Inbegriffene Leistungen

    • Stimulierung der Ovarien
    • Medikamente zur Stimulierung des Eisprungs:  Clostilbegyt 50 mg - 1 Schachtel, Gonadotropine (Puregon, Gonal, Menopour) 600 IU, Diphereline 0,1 - 2 Ampullen, Cetrotide - 1 Ampulle.
    • Follikelmessung
    • Hormonüberwachung bei Stimulierung
    • Sprechstunden mit einem Reproduktionsendokrinologen
    • Transvaginale Follikelpunktion
    • Vollnarkose
    • 2 bis 3-stündiger Aufenthalt im Tageskrankenhaus unter ärztlicher Aufsicht
    • Identifizierung und Bewertung der Eizellreife
    • Spermienaufbereitung zur Befruchtung unter Verwendung zweier Samenproben

    • Embryokultur bis zum 5. oder 6. Entwicklungsstadium
    • Kryokonservierung von Embryonen

    Ausgeschlossene Leistungen

    • Zusätzliche Medikamente
    • Notfallversorgung bei Komplikationen
    • Assisted Hatching
    • Embryonenbiopsie
    • Jegliche Art von PID/PGS
    • Befruchtung durch ICSI/IMSI
    • Zusätzliche Sprechstunden mit Ärzten
    • Embryotransfer
    • Lagerung gefrorener Embryonen
    • Verwendung und Auftauen von Spenderkeimzellen

Die Klinik Altravita ist führend auf dem Gebiet der Reproduktionsmedizin, der Behandlung der weiblichen und männlichen Unfruchtbarkeit, sowie der zytogenetischen und molekular-genetischen Untersuchungen.

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